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Osteopathie
Osteopathie basiert auf den
Grundsätzen,
1. dass Leben sich in Form von Bewegung zeigt,
2. dass alles Gewebe im Körper miteinander verbunden sind.
Unser Körper bewegt sich ständig.
Jede einzelne Struktur (Gewebe, Muskel etc.) bewegt
sich in einem eigenen Muster. An der Art, wie die Struktur
sich bewegt, erkennt der Osteopath, ob sie richtig
funktioniert. Wenn die Bewegung beeinträchtigt oder gar
verhindert ist, entsteht Krankheit.
Alles ist miteinander verbunden und
bezieht sich aufeinander.
Der Körper ist wie ein Netzwerk oder eine Republik:
Er stimmt alle Funktionen ständig aufeinander ab.
Alle Körperstrukturen hängen direkt oder indirekt zusammen.
Dies geschieht über dünne Bindegewebshüllen ("Faszien"), die
jede Struktur umgeben.
Störungen betreffen immer das ganze
System. Wenn irgendwo eine Störung auftritt,
übernehmen die anderen Strukturen diese eingeschränkte
Funktion mit. Damit können sich die Funktionsstörungen
verlagern.
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So kommt es, dass ein Symptom oft nicht an der
Stelle auftaucht, wo die Krankheit "sitzt", sondern in einer
ganz anderen Körperregion. Funktionsstörungen betreffen
deshalb meist den gesamten Körper.
Folgerichtig behandelt die Osteopathie immer den gesamten
Patienten, nicht nur einzelne Symptome.
Die einzigen Werkzeuge des Osteopathen sind
seine Hände. Indem der Osteopath mit seinen Händen einer
Faszie folgt, gelangt er von einer Körperstruktur zur
nächsten. Sensibel wird erspürt, wo die natürliche Bewegung
stockt. Blockaden werden gelöst. Der Körper wird angeregt,
sich selbst zu heilen.
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